HĂ€matemesis (Bluterbrechen)
â HĂ€matemesis = das Erbrechen von Blut bzw. Blutbestandteilen und damit ein Leitsymptom der oberen gastrointestinalen Blutung (proximal des Treitz-Bandes). Sie ist zunĂ€chst immer als potenzieller Notfall zu werten â entscheidend sind rasche Kreislaufbeurteilung und die Notfall-Gastroskopie.
Ătiologie â die wichtigsten Quellen
Hinter einer HĂ€matemesis steht praktisch immer eine obere GI-Blutung; deren Ursachen sind zugleich die Differenzialdiagnosen der HĂ€matemesis.
- â Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni â hĂ€ufigste Ursache (zusammen rund 50 % der FĂ€lle).
- â Ăsophagusvarizenblutung â vor allem bei Leberzirrhose; klinisch besonders gefĂ€hrlich.
- â Mallory-Weiss-Syndrom â longitudinale Schleimhautrisse am gastroösophagealen Ăbergang durch forciertes Erbrechen/WĂŒrgen, oft mit Alkoholanamnese.
- Erosive Gastritis bzw. Ăsophagitis als weitere hĂ€ufige Quelle.
- Seltener: Dieulafoy-LĂ€sion, gastrointestinale Karzinome, Boerhaave-Syndrom.
Aspekt und Einteilung â was die Blutfarbe verrĂ€t
Das Aussehen des Erbrochenen grenzt grob die BlutungsaktivitÀt und -höhe ab, ersetzt aber nie die Endoskopie.
- â Hellrotes Blut spricht fĂŒr eine aktive, proximale Blutung (arteriell oder aus Ăsophagusvarizen) â â ïž akuter Notfall mit hohem Aspirationsrisiko.
- â Kaffeesatzerbrechen = schwarz-braunes, kaffeesatzartiges Erbrochenes durch HĂ€matin; entsteht bei lĂ€ngerem Kontakt des Blutes mit der MagensĂ€ure bzw. bei weiter distaler Blutungsquelle â Hinweis auf eine eher langsamere oder Ă€ltere Blutung.
Diagnostik â Notfallablauf
Warnung: â ïž Eine HĂ€matemesis ist bis zum Beweis des Gegenteils ein Notfall â Diagnostik und Ersttherapie laufen parallel.
- Notfall-Anamnese: Blutmenge abschÀtzen, Vorerkrankungen (Leberzirrhose, Ulkus, NSAR/Antikoagulation).
- â Vitalparameter und körperliche Untersuchung, um einen bestehenden oder drohenden hĂ€morrhagischen Schock zu erkennen bzw. auszuschlieĂen.
- â Notfall-Gastroskopie (dringende Indikation), um die Blutungsquelle zu lokalisieren und â einzeitig â endoskopisch zu stillen.
- RisikoabschĂ€tzung ĂŒber den Glasgow-Blatchford-Score zur Entscheidung ĂŒber Dringlichkeit und stationĂ€re Aufnahme.
Abgrenzung zur HĂ€moptyse
- ⥠Nicht verwechseln: HÀmoptyse ist hellrotes, schaumiges, mit Luft vermischtes Blut, eher alkalisch, wird abgehustet statt erbrochen und stammt aus dem Respirationstrakt.
Therapie â GrundzĂŒge
- Symptomatisch/Stabilisierung: zwei groĂlumige i.v.-ZugĂ€nge, Volumenersatz, bei Bedarf Bluttransfusion (restriktiv, Hb-Zielbereich um 7 g/dl).
- Kausal: endoskopische Blutstillung; bei Ulkusblutung zusÀtzlich PPI i.v. (z. B. Pantoprazol), bei Varizenblutung vasoaktive Substanz (Terlipressin), Antibiotikaprophylaxe und endoskopische Ligatur.
- HĂ€matemesis = obere GI-Blutung bis zum Beweis des Gegenteils.
- Top-3-Ursachen: Ulkus, Ăsophagusvarizen, Mallory-Weiss-Syndrom.
- Hellrot = aktiv/proximal; Kaffeesatz = Àlter/distaler.
- Notfall-Gastroskopie ist diagnostisch und therapeutisch zugleich.
HĂ€matemesis (Bluterbrechen)
â HĂ€matemesis ist das Erbrechen von Blut bzw. Blutbestandteilen und damit das Leitsymptom einer oberen gastrointestinalen Blutung (Blutungsquelle proximal des Treitz-Bandes). Sie ist immer zunĂ€chst als vital bedrohlicher Notfall einzuordnen; Anamnese, Kreislaufbeurteilung und die Notfall-Gastroskopie stehen im Zentrum.
Definition und Einordnung
HĂ€matemesis bezeichnet als Symptom das Erbrechen von Blut oder Blutbestandteilen. Die Blutungsquelle liegt im oberen GI-Trakt, also proximal der Flexura duodenojejunalis (Treitz-Band). Damit deckt sich das Ursachenspektrum der HĂ€matemesis mit dem aller Ursachen einer oberen GI-Blutung â jede dieser Quellen kann sich primĂ€r als Bluterbrechen Ă€uĂern.
Ătiologie
Die Ursachen lassen sich nach HĂ€ufigkeit ordnen; die ersten drei sind die examensrelevanten Kernursachen.
- â Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni â hĂ€ufigste Ursache, zusammen etwa 50 %. Wichtige Auslöser: Helicobacter pylori, NSAR/ASS.
- â Ăsophagusvarizen â vor allem bei Leberzirrhose und portaler Hypertension; Varizenblutungen sind klinisch besonders schwer und mit hoher LetalitĂ€t behaftet.
- â Mallory-Weiss-Syndrom â longitudinale Schleimhautrisse am gastroösophagealen Ăbergang infolge forcierten Erbrechens oder WĂŒrgens, hĂ€ufig mit Alkoholanamnese.
- Erosive Gastritis und erosive Ăsophagitis.
- Seltenere Ursachen: Dieulafoy-LĂ€sion (atypisch groĂes submuköses GefĂ€Ă), gastrointestinale Karzinome, Boerhaave-Syndrom (komplette Ăsophagusruptur â hier steht allerdings die Perforation im Vordergrund).
Einteilung nach Aspekt des Erbrochenen
Der makroskopische Aspekt erlaubt eine grobe EinschĂ€tzung von AktivitĂ€t und Höhe der Blutung â als Orientierung, nicht als Ersatz der Endoskopie.
- â Erbrechen von hellrotem Blut: spricht fĂŒr eine aktive, eher proximale Blutung (arteriell oder aus Ăsophagusvarizen) â Warnung: â ïž akuter Notfall mit hohem Aspirationsrisiko.
- â Kaffeesatzerbrechen: schwarz-braunes, kaffeesatzartiges Erbrochenes. Es entsteht durch HĂ€matin, das sich bei lĂ€ngerem Kontakt des Blutes mit der MagensĂ€ure bzw. bei weiter distaler Blutungsquelle bildet â Hinweis auf eine eher langsamere oder bereits lĂ€nger zurĂŒckliegende Blutung.
Diagnostik
Warnung: â ïž HĂ€matemesis ist bis zum Beweis des Gegenteils ein Notfall â Diagnostik und Stabilisierung laufen parallel ab.
- (Notfall-)Anamnese: Menge und Farbe des Blutes, Vorerkrankungen (Leberzirrhose, bekanntes Ulkus, Tumor), NSAR/ASS, Antikoagulation, Alkohol, vorausgegangenes heftiges Erbrechen.
- â Vitalparameter und körperliche Untersuchung, um einen bestehenden oder drohenden hĂ€morrhagischen Schock zu erkennen bzw. auszuschlieĂen (Tachykardie, Hypotonie, Schockindex; Zeichen der Leberzirrhose).
- Labor: Blutbild (Hb fÀllt initial verzögert), Gerinnung, Leberwerte, Kreuzblut/Blutgruppe; RisikoabschÀtzung mit dem Glasgow-Blatchford-Score.
- â Gastroskopie als zentrale MaĂnahme â dringende bzw. Notfall-Indikation, um die Blutungsquelle zu lokalisieren und in gleicher Sitzung endoskopisch zu stillen (Therapie = Blutstillung). Zeitfenster in der Regel innerhalb von 24 Stunden, bei instabilem Patienten nach Stabilisierung umgehend.
Differenzialdiagnose: HĂ€moptyse
- ⥠Nicht mit HÀmoptyse verwechseln: dort ist das Blut hellrot und schaumig, mit Luft vermischt, hat einen eher alkalischen pH, wird abgehustet statt erbrochen und stammt aus dem Respirationstrakt.
- Ebenfalls abzugrenzen sind verschlucktes Blut aus dem Nasen-Rachen-Raum (z. B. Epistaxis) und â bei distalerer Quelle â MelĂ€na/HĂ€matochezie als andere Blutungszeichen.
Therapie
Das Vorgehen entspricht dem der oberen GI-Blutung: Stabilisierung, kausale endoskopische Versorgung, ursachenspezifische Medikation.
- Symptomatisch/Stabilisierung: zwei groĂlumige i.v.-ZugĂ€nge, Volumenersatztherapie, Bluttransfusion nach restriktivem Konzept (Hb-Zielbereich um 7 g/dl, bei kardialer KomorbiditĂ€t ~7â8 g/dl), Gerinnungsoptimierung.
- Kausal: endoskopische (gastroskopische) Blutstillung â Unterspritzung, Clip, thermische Verfahren bzw. Ligatur bei Varizen.
- Medikamentös ursachenspezifisch: bei Ulkusblutung PPI i.v. (z. B. Pantoprazol); bei V. a. Varizenblutung frĂŒhzeitig vasoaktive Substanz (Terlipressin) und Antibiotikaprophylaxe (z. B. Ceftriaxon); vor der Endoskopie ggf. Erythromycin als Prokinetikum zur besseren Sicht.
- HĂ€matemesis = obere GI-Blutung, Notfall bis zum Beweis des Gegenteils.
- Kernursachen: Ulkus (~50 %), Ăsophagusvarizen, Mallory-Weiss-Syndrom.
- Hellrot = aktiv/proximal/arteriell; Kaffeesatz (HÀmatin) = Àlter/distaler.
- Diagnostik und Therapie der Wahl: Notfall-Gastroskopie (lokalisieren + stillen).
- ⥠HÀmoptyse abgrenzen: schaumig, hellrot, abgehustet, eher alkalisch.
HĂ€matemesis (Bluterbrechen)
Terminologie und Patientensprache
Fachbegriff und Laiensprache sauber trennen: Im GesprĂ€ch mit Patientinnen und Patienten sprechen Sie von blutigem Erbrechen oder Bluterbrechen, im FachgesprĂ€ch und in der Ăbergabe von HĂ€matemesis. Hinweis zur Aussprache: Die Betonung liegt auf dem ersten âe" von Emesis (also âHĂ€m-at-emesis"); die Variante ââŠemesis" ist ebenfalls akzeptabel.
- HĂ€matemesis â patientennah: âblutiges Erbrechen" / âBluterbrechen".
- So schildern es Patienten typischerweise: âIch habe Blut erbrochen" / âIch habe blutig erbrochen" / âDas Erbrochene war blutig".
- Kaffeesatzerbrechen â patientennah: âDas Erbrochene sah aus wie Kaffeesatz, schwarz-braun".
â HĂ€matemesis bedeutet Bluterbrechen und ist das Leitsymptom einer oberen Magen-Darm-Blutung. Sie ist immer ein Notfall: Kreislauf beurteilen und rasch eine Magenspiegelung (Gastroskopie) veranlassen.
Was steckt dahinter
Eine HĂ€matemesis weist auf eine Blutungsquelle im oberen Magen-Darm-Trakt hin.
- HĂ€ufigste Ursachen: Magen-/ZwölffingerdarmgeschwĂŒr (Ulkus), Krampfadern der Speiseröhre (Ăsophagusvarizen) â v. a. bei Leberzirrhose â und das Mallory-Weiss-Syndrom (Schleimhautrisse nach heftigem Erbrechen, oft nach Alkohol).
- â Hellrotes Blut = eher aktive, frische Blutung; Kaffeesatz = Ă€lteres Blut, das mit der MagensĂ€ure reagiert hat.
Anamnese und erstes Vorgehen
Warnung: â ïž Bluterbrechen ist ein Notfall â Untersuchung und Stabilisierung laufen gleichzeitig.
- Wichtige Fragen: Wie viel Blut? Welche Farbe (hellrot/kaffeesatzartig)? Bekannte Leber- oder Magenerkrankung? Schmerzmittel (z. B. ASS/Ibuprofen), BlutverdĂŒnner, Alkohol?
- Vitalzeichen prĂŒfen, um einen Kreislaufschock zu erkennen oder auszuschlieĂen.
- â Notfall-Gastroskopie, um die Blutungsquelle zu finden und sie gleich zu stillen.
Wichtig abzugrenzen
- ⥠Nicht verwechseln mit HÀmoptyse (Bluthusten): dort ist das Blut hellrot und schaumig, mit Luft vermischt und wird abgehustet, nicht erbrochen.
- Patientensprache: âblutiges Erbrechen"; Fachbegriff: HĂ€matemesis.
- Immer Notfall â Kreislauf prĂŒfen, Magenspiegelung veranlassen.
- Hellrot = frisch; Kaffeesatz = Àlteres Blut.
HĂ€matemesis (Bluterbrechen)
Terminologie und Patientensprache
Trennen Sie Fachsprache und Laiensprache bewusst: GegenĂŒber Patientinnen und Patienten sprechen Sie von blutigem Erbrechen bzw. Bluterbrechen, im kollegialen FachgesprĂ€ch und in der Ăbergabe von HĂ€matemesis. Zur Aussprache: Die Betonung liegt auf dem ersten âe" von Emesis (also âHĂ€m-at-emesis"); die Aussprache ââŠemesis" ist ebenfalls akzeptabel.
FĂŒr die Anamnese hilft es, die typischen Patientenformulierungen parat zu haben und in den Fachbegriff zu ĂŒbersetzen.
- HĂ€matemesis â âblutiges Erbrechen" / âBluterbrechen".
- So Ă€uĂern es Patienten oft: âIch habe Blut erbrochen", âIch habe blutig erbrochen", âDas Erbrochene war blutig".
- Kaffeesatzerbrechen â âDas Erbrochene sah aus wie Kaffeesatz / war schwarz-braun".
- NĂŒtzliche Adjektive zur Beschreibung: hellrot, schwarz-braun, kaffeesatzartig, schaumig (Letzteres eher beim Bluthusten).
â HĂ€matemesis bezeichnet das Erbrechen von Blut und ist das Leitsymptom einer oberen Magen-Darm-Blutung. Sie ist bis zum Beweis des Gegenteils ein Notfall â wichtig sind eine zielgerichtete Anamnese, die Kreislaufbeurteilung und die rasche Magenspiegelung (Gastroskopie).
Ursachen verstÀndlich erklÀrt
Die Blutungsquelle liegt im oberen Magen-Darm-Trakt; fĂŒr das PatientengesprĂ€ch lassen sich die Hauptursachen gut in Alltagssprache ĂŒbersetzen.
- Magen- oder ZwölffingerdarmgeschwĂŒr (Ulcus ventriculi/duodeni) â hĂ€ufigste Ursache; patientennah: âein GeschwĂŒr im Magen oder Zwölffingerdarm".
- Krampfadern der Speiseröhre (Ăsophagusvarizen), vor allem bei Leberzirrhose â âerweiterte Venen in der Speiseröhre, die bei einer LeberverhĂ€rtung entstehen".
- Mallory-Weiss-Syndrom â âkleine Einrisse der Schleimhaut am Ăbergang von Speiseröhre und Magen nach heftigem Erbrechen oder WĂŒrgen", oft nach Alkohol.
- Weitere Ursachen: erosive MagenschleimhautentzĂŒndung (Gastritis) oder SpeiseröhrenentzĂŒndung (Ăsophagitis); seltener eine Dieulafoy-LĂ€sion, Tumoren oder das Boerhaave-Syndrom (Riss der Speiseröhrenwand).
Hellrot oder Kaffeesatz â was es bedeutet
- â Hellrotes Blut weist auf eine aktive, frische Blutung hin, klassisch bei Krampfadern der Speiseröhre â Warnung: â ïž akuter Notfall mit hoher Gefahr, dass Blut in die Lunge gerĂ€t (Aspiration).
- â Kaffeesatzerbrechen: Das Erbrochene ist schwarz-braun und sieht aus wie Kaffeesatz, weil das Blut lĂ€ngere Zeit Kontakt mit der MagensĂ€ure hatte (Bildung von HĂ€matin) bzw. die Blutungsquelle weiter unten liegt â eher eine langsamere oder Ă€ltere Blutung.
Anamnese und Diagnostik
Warnung: â ïž Bluterbrechen ist ein Notfall â Sie untersuchen und stabilisieren gleichzeitig. Diese Fragen sollten Sie sicher auf Deutsch stellen können.
- âWie viel Blut haben Sie ungefĂ€hr erbrochen?", âWar das Blut hellrot oder eher schwarz-braun wie Kaffeesatz?"
- âHaben Sie eine bekannte Lebererkrankung oder ein MagengeschwĂŒr?", âNehmen Sie Schmerzmittel (z. B. ASS, Ibuprofen) oder BlutverdĂŒnner ein?", âWie viel Alkohol trinken Sie?", âHatten Sie vorher heftiges Erbrechen?"
- Vitalzeichen und körperliche Untersuchung, um einen Kreislaufschock zu erkennen oder auszuschlieĂen.
- â Notfall-Gastroskopie (Magenspiegelung), um die Blutungsquelle zu finden und sie in derselben Untersuchung zu stillen; sie ist die wichtigste diagnostische und zugleich therapeutische MaĂnahme.
Therapie und Abgrenzung
FĂŒr das Patienten- und ĂbergabegesprĂ€ch reicht es, die Grundprinzipien klar zu benennen.
- Stabilisieren: FlĂŒssigkeit ĂŒber die Vene (Volumenersatz), bei gröĂerem Blutverlust Bluttransfusion.
- Ursache behandeln: endoskopische Blutstillung ĂŒber die Magenspiegelung; bei einem GeschwĂŒr zusĂ€tzlich SĂ€ureblocker (Protonenpumpenhemmer) ĂŒber die Vene, bei Krampfadern eine Abbindung (Ligatur).
- ⥠Nicht verwechseln mit HĂ€moptyse (Bluthusten): Dort ist das Blut hellrot und schaumig, mit Luft vermischt, eher alkalisch und wird abgehustet statt erbrochen â es stammt aus der Lunge, nicht aus dem Magen-Darm-Trakt.
Kurze Ăbergabe (SBAR-Stil)
Beispiel fĂŒr eine strukturierte Ăbergabe: âS â Die Patientin hat mehrfach hellrotes Blut erbrochen. B â Bekannte Leberzirrhose, kein Ulkus in der Vorgeschichte. A â Kreislauf grenzwertig, V. a. Ăsophagusvarizenblutung. R â Ich habe zwei venöse ZugĂ€nge gelegt, Volumen angehĂ€ngt und veranlasse eine Notfall-Gastroskopie."
- Fachbegriff HĂ€matemesis â Patientensprache âblutiges Erbrechen".
- Hauptursachen: GeschwĂŒr, Speiseröhren-Krampfadern, Mallory-Weiss-Syndrom.
- Immer Notfall: Kreislauf beurteilen, Notfall-Gastroskopie veranlassen.
- ⥠Bluthusten (HÀmoptyse) klar abgrenzen.