Blutung (HĂ€morrhagie)
â Eine Blutung ist der Austritt von Blut aus einem BlutgefĂ€Ă. Klinisch entscheidend ist nicht die sichtbare Wunde, sondern die Kreislaufwirksamkeit: Volumenverlust fĂŒhrt ĂŒber HypovolĂ€mie zur Kreislaufzentralisation und unbehandelt zum hĂ€morrhagischen Schock. Merken Sie die Leitzeichen, die grobe Ătiologie-Einteilung und das Prinzip Blutstillung + Stabilisierung + Ursachentherapie.
Einteilung in KĂŒrze
Nach Ătiopathogenese unterscheidet man die Rhexisblutung (ZerreiĂungsblutung durch GefĂ€Ăruptur, z. B. Trauma, Arrosion, Arteriosklerose oder Druckbelastung bei arterieller Hypertonie) von der Diapedeseblutung (Austritt von Blutbestandteilen durch die Ă€uĂerlich intakte GefĂ€Ăwand, z. B. bei starkem Blutstau). Daneben Blutungen bei Thrombozytopenie/-pathie, Koagulopathie (plasmatische Diathese) und GefĂ€Ăerkrankungen (vaskulĂ€re Diathese).
Topographisch trennt man Ă€uĂere Blutung (Blut erreicht die KörperoberflĂ€che) von innerer Blutung (in Gewebe oder HohlrĂ€ume, z. B. gastrointestinal). Nach Herkunft: arteriell, venös, Parenchymblutung (aus allen eröffneten GefĂ€Ăen bei ausgedehnten Wunden).
- arteriell: helles, pulssynchron spritzendes Blut
- venös: dunkelrotes, flieĂendes Blut
Leitsymptome (kardiovaskulÀr)
Relevanter Blutverlust erzeugt eine HypovolĂ€mie mit Gegenregulation. Die kardiovaskulĂ€ren Zeichen sind das PrĂŒfungsthema.
- â BlĂ€sse durch Kreislaufzentralisation
- â Blutdruckabfall und Tachykardie
- Hypoxie, ggf. Desorientiertheit; bei chronischer Blutung AnÀmie (EisenmangelanÀmie)
- Endpunkt: hÀmorrhagischer Schock
Klassifikationen
Klinisch unterscheidet man die Hb-wirksame Blutung (messbarer Abfall von HĂ€moglobin und HĂ€matokrit) von der kreislaufwirksamen Blutung (Volumenmangel wird nicht ausreichend kompensiert).
- â Forrest-Klassifikation â bei gastrointestinalen Blutungen (endoskopische Risikoeinteilung)
- BARC â Blutungsdefinition fĂŒr kardiovaskulĂ€re Studien
Diagnostik
Körperliche Untersuchung mit Blickdiagnose bei Ă€uĂeren Blutungen; bei rektaler Blutung digital-rektale Untersuchung (DRU). Labor: Hb, Hkt, Blutbild, Gerinnungslabor, ggf. BGA. Bildgebung nach Situation Sonografie, Röntgen(-Thorax), CT, MRT; Monitoring mit EKG, ggf. Echokardiografie.
Therapie (Prinzip)
â Drei SĂ€ulen: lokale Blutstillung, Kreislaufstabilisierung, Therapie der Ursache.
- Lokale Blutstillung: Druckverband, bei lebensbedrohlicher ExtremitÀtenblutung Tourniquet; chirurgisch Ligatur, Tamponade, HÀmatomausrÀumung
- Stabilisierung: Sauerstoff, Volumenersatz mit kristalloiden Lösungen, Bluttransfusion, ggf. Katecholamine
- HÀmostatika: TranexamsÀure (Antifibrinolytikum), Gerinnungsoptimierung, ggf. Desmopressin
- Cave: Hypothermie, Azidose und HypokalzĂ€mie hemmen die HĂ€mostase â aktiv vermeiden/korrigieren
- Blutung = Austritt von Blut aus einem GefĂ€Ă; klinisch zĂ€hlt die Kreislaufwirksamkeit.
- Leitzeichen: BlĂ€sse, Blutdruckabfall, Tachykardie â hĂ€morrhagischer Schock.
- â Forrest bei GI-Blutung merken.
- Therapie: Blutstillung + Stabilisierung + Ursache; Gerinnung schĂŒtzen (WĂ€rme, pH, Ca, TranexamsĂ€ure).
Blutung (HĂ€morrhagie)
â Die Blutung (HĂ€morrhagie) ist definiert als Austritt von Blut aus einem BlutgefĂ€Ă. FĂŒr PrĂŒfung und Klinik mĂŒssen Sie die Blutung nach Ătiopathogenese, Lokalisation und Herkunft einordnen, die kreislaufphysiologischen Leitzeichen erkennen und das Prinzip aus lokaler Blutstillung, Kreislaufstabilisierung und Ursachentherapie sicher anwenden â inklusive des Schutzes der HĂ€mostase.
Definition und Einteilung nach Ătiopathogenese
Die Blutung ist der Austritt von Blut aus einem BlutgefĂ€Ă. Pathogenetisch zentral ist die Unterscheidung von Rhexis- und Diapedeseblutung sowie der hĂ€morrhagischen Diathesen.
Die Rhexisblutung (ZerreiĂungsblutung) entsteht durch eine GefĂ€Ăruptur (HĂ€morrhagie im engeren Sinne). Ursachen sind Trauma (Wunde, Polytrauma), Arrosion, GefĂ€Ăwanderkrankungen (z. B. Arteriosklerose) und Ruptur durch starke Druckunterschiede (z. B. arterielle Hypertonie).
Die Diapedeseblutung (Durchbruchblutung) ist der Austritt von Blutbestandteilen durch die Ă€uĂerlich intakte GefĂ€Ăwand, z. B. bei starkem Blutstau.
Hinzu kommen die hĂ€morrhagischen Diathesen: thrombozytĂ€r bei Thrombozytopenie oder Thrombozytopathie, plasmatisch bei Koagulopathie, vaskulĂ€r bei GefĂ€Ăerkrankungen.
Weitere Einteilungen (Lage, Herkunft, Lokalisation)
Innere versus Ă€uĂere Blutung: Bei der Ă€uĂeren Blutung gelangt das Blut an die KörperoberflĂ€che (z. B. Hautwunden), bei der inneren Blutung in umliegendes Gewebe oder HohlrĂ€ume (z. B. gastrointestinale Blutungen).
Nach Herkunft: venöse, arterielle und Parenchymblutung (Blutung aus allen eröffneten GefĂ€Ăen bei ausgedehnten Schnitt-/Risswunden oder Parenchymverletzungen).
- Hautblutungen: HĂ€matome, Petechien, Ekchymosen, Purpura, Sugillation, Suffusion
- Seröse HohlrÀume: HÀmatothorax, HÀmoperikard, HÀmoperitoneum
- Intrakraniell: EpiduralhÀmatom, SubduralhÀmatom, Subarachnoidalblutung, intrazerebrale Blutung
- Weitere: spinale, gastrointestinale, Nieren-, Lungenblutung, HĂ€morrhoidalblutung, Epistaxis (Nasenbluten), Hyposphagma (Bindehautblutung), Vaginalblutung
Symptomatik
Lokal ist arterielles Blut hell und pulssynchron spritzend, venöses Blut dunkelrot und flieĂend.
Systemisch dominiert die kardiovaskulĂ€re Reaktion auf den Volumenverlust: ĂŒber die HypovolĂ€mie kommt es zur Gegenregulation. â BlĂ€sse entsteht durch Kreislaufzentralisation, dazu â Blutdruckabfall, Tachykardie und Hypoxie (ggf. mit Desorientiertheit). Eine chronische Blutung fĂŒhrt ĂŒber den Eisenverlust zur EisenmangelanĂ€mie. Das Geschehen kann bis zum hĂ€morrhagischen Schock fortschreiten.
LokalisationsabhÀngig drohen weitere Leitbilder: Erhöhung des intrakraniellen Drucks bei intrakraniellem HÀmatom (EDH, SDH, SAB, intrazerebrales HÀmatom), Pumpversagen bei HÀmoperikard (Cave: Perikardtamponade) und Dyspnoe beim HÀmatothorax.
- Hb-wirksame Blutung = messbarer Abfall von HĂ€moglobin und HĂ€matokrit
- Kreislaufwirksame Blutung = unzureichender Ausgleich des blutungsbedingten Volumenmangels
Fachspezifische Klassifikationen
Je nach Lokalisation existieren etablierte Klassifikationen.
- â Forrest-Klassifikation â endoskopische Einteilung der oberen gastrointestinalen Blutung (AktivitĂ€t und Rezidivrisiko)
- BARC-Klassifikation â standardisierte Blutungsdefinition fĂŒr kardiovaskulĂ€re klinische Studien
Diagnostik
Die körperliche Untersuchung liefert bei Ă€uĂeren Blutungen oft die Blickdiagnose; klinische Zeichen werden gezielt geprĂŒft, bei rektaler Blutung gehört die digital-rektale Untersuchung (DRU) dazu, um die Blutungsquelle einzugrenzen.
Labordiagnostik: Routine-Labor mit Hb, HĂ€matokrit, Blutbild und Gerinnungslabor, ggf. BGA (Laktat, SĂ€ure-Basen-Status als Schweregradmarker).
Bildgebung nach klinischer Situation: Sonografie (rasch verfĂŒgbar, z. B. eFAST bei freier FlĂŒssigkeit), Röntgen einschlieĂlich Röntgen-Thorax, CT und MRT. Monitoring mit EKG, ergĂ€nzend Echokardiografie. Die weiterfĂŒhrende Diagnostik richtet sich nach Verdachtsdiagnose und Lokalisation.
Therapie
â Die Behandlung ruht auf lokaler Blutstillung, klinischer Stabilisierung und Therapie der Ursache.
Lokale Blutstillung: Wundverband, Druckverband, bei lebensbedrohlicher ExtremitÀtenblutung Tourniquet; chirurgisch Ligatur, HÀmatomausrÀumung und Tamponade.
Klinische Stabilisierung: Sauerstoffgabe, Volumenersatz primÀr mit kristalloiden Lösungen sowie Bluttransfusion; Katecholamine zur Kreislaufstabilisierung. Systemische HÀmostatika dienen der Gerinnungsoptimierung, der Hemmung der Fibrinolyse und der Thrombozytensubstitution; ggf. Desmopressin zur Thrombozytenaktivierung.
Ăbergeordnet gilt: möglichst Therapie der Ursache.
- Cave: Hypothermie, Azidose und HypokalzĂ€mie hemmen die HĂ€mostase â aktiv vermeiden bzw. korrigieren
- TranexamsĂ€ure â Antifibrinolytikum, frĂŒh bei relevanter (v. a. traumatischer) Blutung
- Erythrozytenkonzentrat anheben â ein stark erniedrigter HĂ€matokrit hemmt die HĂ€mostase
- GerinnungsprÀparate: Fibrinogen (Faktor I), FFP/GFP, Thrombozytenkonzentrat, PPSB, rekombinanter Faktor VIIa (Eptacog alfa), Faktor XIII (fibrinstabilisierend) bei Faktor-XIII-Mangel
- Protamin â Antagonist von unfraktioniertem Heparin
- Von-Willebrand-Faktor (Faktor-VIII-haltiges PrĂ€parat) bei von-Willebrand-JĂŒrgens-Syndrom Typ 2B oder 3
Komplikationen
Die zentrale Komplikation ist der hÀmorrhagische Schock mit konsekutivem Multiorganversagen.
- Frage-Anker: therapeutische MaĂnahmen allgemein (Blutstillung, Stabilisierung, Ursache) plus lokalisationsspezifische Beispiele (z. B. Endoskopie bei GI-Blutung, Tamponade bei Epistaxis).
- â Forrest = GI-Blutung; BARC = Studien.
- Gerinnung schĂŒtzen: WĂ€rme, pH, Calcium, TranexamsĂ€ure.
Blutung (HĂ€morrhagie)
Terminologie und Patientensprache
Der Fachbegriff HĂ€morrhagie (die HĂ€morrhagie; betont auf dem i) ist gleichbedeutend mit Blutung (die Blutung). Patientinnen und Patienten sprechen einfach davon, dass sie bluten.
- Fachsprache: die HĂ€morrhagie, die Blutung
- Patientensprache: âEs blutet.â / âEs hat geblutet.â / âIch blute.â
- Englisch (Ăbergabe/Literatur): bleeding, haemorrhage
â Eine Blutung (HĂ€morrhagie) ist der Austritt von Blut aus einem BlutgefĂ€Ă. Im PatientengesprĂ€ch erkennen Sie die Gefahr an den Kreislaufzeichen â BlĂ€sse, Blutdruckabfall, schneller Puls â und ĂŒbergeben strukturiert. Achten Sie auf eine klare, patientengerechte Sprache und die korrekten Fachbegriffe.
Worauf Sie achten
Fragen Sie nach wo, wie lange, wie viel Blut, ob es hellrot und spritzend (eher arteriell) oder dunkel und flieĂend (eher venös) war, und nach blutverdĂŒnnenden Medikamenten (Gerinnungshemmer).
- â Alarmsymptome erfragen: BlĂ€sse, Schwindel, Herzrasen, kalter SchweiĂ
- Vormedikation: BlutverdĂŒnner (z. B. Marcumar, ASS, NOAK)?
ErstmaĂnahmen und Ăbergabe
Grundprinzip: Blutung stillen, Kreislauf stabilisieren, Ursache behandeln. Lokal helfen Druckverband und bei starker ExtremitÀtenblutung ein Tourniquet (Abbindesystem); parallel Sauerstoff, Infusion und bei Bedarf Bluttransfusion.
Ăbergabe strukturiert (Situation â Hintergrund â Befund â Empfehlung): âIch stelle Ihnen Frau/Herrn ⊠vor. Aktuelle Blutung aus ⊠seit ⊠Der Kreislauf zeigt BlĂ€sse und Blutdruckabfall. Ich empfehle Blutstillung, Volumengabe und Kontrolle der Gerinnung.â
- Leitzeichen fĂŒr den Schweregrad: BlĂ€sse, Blutdruckabfall, Tachykardie â drohender hĂ€morrhagischer Schock.
- Immer nach Gerinnungshemmern fragen.
- Prinzip: stillen â stabilisieren â Ursache behandeln.
Blutung (HĂ€morrhagie)
Terminologie und Patientensprache
Der Fachbegriff HĂ€morrhagie (die HĂ€morrhagie, betont auf dem i: hĂ€morrhag-i) entspricht der Blutung (die Blutung). Im GesprĂ€ch mit Patientinnen und Patienten verwenden Sie die einfache Form; in Dokumentation und kollegialer Ăbergabe den Fachbegriff.
- Fachsprache: die HĂ€morrhagie, die Blutung
- Patientensprache: âEs blutet.â / âEs hat geblutet.â / âIch blute.â
- Englisch: bleeding, haemorrhage
- Wichtige Fachbegriffe patientengerecht erklĂ€ren: HĂ€matom = âBlutergussâ, Epistaxis = âNasenblutenâ, Petechien = âkleine punktförmige Hauteinblutungenâ, Transfusion = âBluttĂŒbertragung/Blutkonserveâ, Gerinnung = âBlutgerinnungâ
â Die Blutung (HĂ€morrhagie) ist der Austritt von Blut aus einem BlutgefĂ€Ă. FĂŒr die FSP zĂ€hlen die sichere Terminologie, eine patientengerechte Anamnese, das Erkennen der Kreislaufzeichen und eine strukturierte Ăbergabe. Das therapeutische Grundprinzip lautet: Blutung stillen, Kreislauf stabilisieren, Ursache behandeln.
Anamnese: gezielte Fragen
Erfassen Sie Quelle, Menge und Dynamik der Blutung sowie Risikofaktoren. Formulieren Sie offen und respektvoll in der Sie-Form.
- âWo blutet es, und seit wann?â
- âWar das Blut eher hellrot und spritzend oder dunkel und flieĂend?â
- âWie viel Blut war es ungefĂ€hr â eher tropfenweise oder stark?â
- âHatten Sie Schwindel, Herzrasen oder ist Ihnen schwarz vor Augen geworden?â
- âNehmen Sie blutverdĂŒnnende Medikamente ein, zum Beispiel Marcumar, ASS oder ein neueres Mittel (NOAK)?â
- âGibt es in Ihrer Familie eine Blutungsneigung oder bekommen Sie schnell blaue Flecken?â
Klinische Einordnung
Unterscheiden Sie Ă€uĂere Blutung (das Blut erreicht die KörperoberflĂ€che, z. B. Hautwunde, Nasenbluten) von innerer Blutung (in Gewebe oder HohlrĂ€ume, z. B. gastrointestinale Blutung), die von auĂen nicht sichtbar ist.
Die Gefahr bemisst sich an der Kreislaufwirksamkeit: Bei relevantem Volumenverlust kommt es ĂŒber die HypovolĂ€mie zur Kreislaufzentralisation mit BlĂ€sse, dann zu Blutdruckabfall, Tachykardie und Hypoxie â bis zum hĂ€morrhagischen Schock. Eine lĂ€nger bestehende Blutung kann sich als AnĂ€mie (Blutarmut) mit MĂŒdigkeit und BlĂ€sse zeigen.
- â Warnzeichen am Kreislauf: BlĂ€sse, Blutdruckabfall, Tachykardie
- Lokalisationen mit Eigengefahr: HĂ€matothorax (Atemnot), HĂ€moperikard (Pumpversagen), intrakranielle Blutung (Druck im Kopf)
Diagnostik und Therapie patientengerecht erklÀren
ErklĂ€ren Sie geplante Schritte einfach: âWir nehmen Ihnen Blut ab, um den Blutwert (HĂ€moglobin) und die Gerinnung zu prĂŒfen.â âMit dem Ultraschall schauen wir, ob sich irgendwo Blut ansammelt.â Je nach Lage folgen Röntgen oder eine Computertomografie (CT).
Therapieprinzip: zuerst die Blutung stillen (Druckverband, bei starker ExtremitĂ€tenblutung ein Tourniquet/Abbindesystem, ggf. operativ durch Abbinden oder Tamponade), dann den Kreislauf stabilisieren (Sauerstoff, Infusionen, bei Bedarf Bluttransfusion), und die Ursache behandeln. Die Gerinnung wird unterstĂŒtzt, etwa mit TranexamsĂ€ure; wichtig ist, UnterkĂŒhlung zu vermeiden und den Calcium-Spiegel im Auge zu behalten, weil KĂ€lte und niedriges Calcium die Blutstillung verschlechtern.
Strukturierte Ăbergabe
Ăbergeben Sie nach dem Schema Situation â Hintergrund â Befund/Beurteilung â Empfehlung: âIch ĂŒbergebe Ihnen Frau/Herrn âŠ, ⊠Jahre. Situation: aktive Blutung aus ⊠seit etwa ⊠Stunden. Hintergrund: bekannte Einnahme von ⊠(Gerinnungshemmer). Befund: Patient ist blass, Blutdruck ⊠mmHg, Puls ⊠pro Minute, Hb âŠ. Empfehlung: lokale Blutstillung, Volumengabe, Kontrolle und Korrektur der Gerinnung, ggf. Transfusion und Ursachensuche.â
- Terminologie sicher: HĂ€morrhagie = Blutung; patientensprachlich âes blutetâ.
- Immer nach Gerinnungshemmern und Blutungsneigung fragen.
- Schweregrad am Kreislauf ablesen: BlÀsse, Blutdruckabfall, Tachykardie.
- Prinzip: stillen â stabilisieren â Ursache behandeln; Gerinnung schĂŒtzen (WĂ€rme, Calcium, TranexamsĂ€ure).