AV-Block
Der AV-Block ist eine Herzrhythmusstörung mit verzögerter oder blockierter Erregungsleitung zwischen Vorhof und Kammer auf Ebene des AV-Knotens und/oder des distalen Reizleitungssystems (His-BĂŒndel, Tawara-Schenkel). â Eingeteilt wird nach der Form im EKG in I., II. und III. Grades, wobei der II. Grad nochmals in Typ Wenckebach (Mobitz I) und Typ Mobitz (Mobitz II) unterteilt wird.
EKG-Einteilung â die drei Grade
Die sichere Zuordnung im EKG ist der Kern des Themas. Der entscheidende Unterschied liegt im Verhalten der PQ-Zeit und der Ăberleitung von P-Welle auf QRS-Komplex.
- â AV-Block I. Grades: konstante, aber verlĂ€ngerte PQ-/PR-Zeit > 200 ms (> 0,2 s); auf jede P-Welle folgt ein QRS-Komplex. ICD-10 I44.0.
- AV-Block II. Grades Typ Wenckebach (Mobitz I): die PQ-Zeit wird von Schlag zu Schlag lĂ€nger, bis ein QRS-Komplex ausfĂ€llt; Pause kĂŒrzer als der doppelte PP-Abstand. Blockierung intranodal (im AV-Knoten), eher gute Prognose. ICD-10 I44.1.
- AV-Block II. Grades Typ Mobitz (Mobitz II): konstante PQ-Zeit, aber nicht jeder P-Welle folgt ein QRS (z. B. 2:1-, 3:1-Block); Blockierung infranodal (im/unterhalb des His-BĂŒndels). Cave: â ïž Progressionsgefahr zum III. Grades.
- â AV-Block III. Grades = AV-Dissoziation, komplette Blockade: P-Wellen und QRS-Komplexe sind vollstĂ€ndig entkoppelt (unterschiedliche, jeweils regelmĂ€Ăige Frequenzen). Ersatzrhythmus AV-Knoten 40â60/min, Kammer < 40/min. ICD-10 I44.2.
Klinik und Akuttherapie
AV-Block I. Grades und Typ Wenckebach sind meist asymptomatischer Zufallsbefund. Höhergradige Blocks machen Palpitationen, Schwindel, verminderte Belastbarkeit und Synkopen.
- Leitsymptom des relevanten Blocks ist der Adam-Stokes-Anfall: â ïž Synkope durch kurzen Herzstillstand infolge verspĂ€tet einsetzenden Ersatzrhythmus.
- â Bei akuter symptomatischer Bradykardie: Atropin 0,5 mg i.v. (wiederholbar bis max. 3 mg); bei Nichtansprechen transkutane Stimulation und/oder Adrenalin i.v., Verlegung auf Intensivstation.
- Beim AV-Block III. Grades gilt: â kein Belastungs-EKG (Kontraindikation) â nicht zur Diagnostik des kompletten Blocks einsetzen.
- â Schrittmacher-Implantation ist die definitive Therapie: bei AV-Block III. Grades, höhergradigem/symptomatischem Block und Typ Mobitz II (auch bei Beschwerdefreiheit, wenn infranodal/nicht reversibel).
AV-Block
Der AV-Block ist eine Herzrhythmusstörung mit verzögerter oder zeitweise/dauerhaft unterbrochener Erregungsleitung von den Vorhöfen auf die Kammern â auf Ebene des AV-Knotens und/oder distal im His-BĂŒndel und in den Tawara-Schenkeln. â PrĂŒfungsrelevant sind vor allem die sichere EKG-Einteilung in I.âIII. Grades, die Unterscheidung Wenckebach vs. Mobitz und die Schrittmacherindikation.
Definition und Lokalisation
DefinitionsgemÀà ist die atrioventrikulĂ€re Erregungsleitung entweder verzögert oder (zeitweise bzw. dauerhaft) unterbrochen. Neben der EKG-Form wird auch nach dem Ort der Störung eingeteilt â diese Lokalisation bestimmt die Prognose.
Die Supra-His-Blockierung (auf Höhe des AV-Knotens) hat eher eine gute Prognose und entspricht typischerweise dem Typ Wenckebach. Die Infra-His-Blockierung (distal des AV-Knotens, im His-BĂŒndel oder den Tawara-Schenkeln, infranodaler Block) hat eine eher schlechte Prognose und entspricht typischerweise dem Typ Mobitz II.
Einteilung nach der EKG-Form
AV-Blöcke lassen sich in 1., 2. und 3. Grad einteilen; der 2. Grad wird zusÀtzlich in Typ Wenckebach und Typ Mobitz unterteilt. Die Kriterien sollten spontan abrufbar sein.
- â AV-Block I. Grades: Erregungsleitung verzögert. PQ-Intervall konstant, aber die PQ-/PR-Zeit ist verlĂ€ngert (> 200 ms bzw. > 0,2 s); auf jede P-Welle folgt ein QRS-Komplex. ICD-10 I44.0.
- AV-Block II. Grades Typ (1) Wenckebach / Mobitz I: inkomplette, intermittierende Blockierung im AV-Knoten (Intranodalblock). PQ-Zeit wird von Herzschlag zu Herzschlag lĂ€nger, dann fehlt ein QRS-Komplex; PP-AbstĂ€nde konstant, RR-AbstĂ€nde verlĂ€ngern sich bis zum Ausfall der Ăberleitung; die Pause ist kĂŒrzer als der doppelte PP-Abstand. ICD-10 I44.1.
- AV-Block II. Grades Typ (2) Mobitz / Mobitz II: konstante PQ-Zeit in den ĂŒbergeleiteten SchlĂ€gen, aber nicht jeder P-Welle folgt ein QRS-Komplex; feste VerhĂ€ltnisse wie 2:1- oder 3:1-Block. Lokalisation infranodal (im oder unterhalb des His-BĂŒndels). Cave: â ïž Gefahr der Progression zum AV-Block III. Grades.
- â AV-Block III. Grades: AV-Dissoziation, komplette Blockade der AV-Ăberleitung â Vorhof und Kammern schlagen unabhĂ€ngig voneinander. P-Wellen und QRS-Komplexe haben keinen Zusammenhang und jeweils eigene Frequenz. Abgrenzung zu Mobitz II: beim III. Grades sind die PQ-Intervalle variabel (kein fester PQ-Abstand). Ersatzrhythmus: AV-Knoten 40â60/min, Kammer < 40/min. ICD-10 I44.2.
Ătiologie
Die Ursache korreliert eng mit der Höhe des Blocks und entscheidet ĂŒber ReversibilitĂ€t und BehandlungsbedĂŒrftigkeit.
- Niedriggradig (I. Grades, II. Grades Typ Wenckebach): hĂ€ufig ohne Krankheitswert â bei jĂŒngeren Patienten und Sportlern durch erhöhten Vagotonus.
- Medikamenteninduziert (hÀufig, oft reversibel): Herzglykoside/Digitalis, Antiarrhythmika (Bradykardie), Betablocker, Kalziumantagonisten vom Verapamil-Typ.
- Höhergradig (Typ Mobitz II, III. Grades, meist therapiebedĂŒrftig): chronisch-degenerative VerĂ€nderungen des Reizleitungssystems bei Ă€lteren Menschen; sekundĂ€r bei Myokardinfarkt (ischĂ€mische SchĂ€digung des AV-Knotens), Kardiomyopathie, Myokarditis, Klappenvitien, nach herzchirurgischen Eingriffen (Aortenklappenersatz, Herzfehlerkorrektur), Infektionen (Borreliose), Elektrolytstörungen, rheumatischem Fieber.
- Idiopathische Fibrosierung (z. B. Lev-Erkrankung); selten angeboren (angeborene Herzfehler, idiopathisch, entzĂŒndlich z. B. bei maternaler Autoimmunerkrankung).
Symptomatik und Pathophysiologie
Pathophysiologisch entscheidet, wie stark die Leitung beeintrĂ€chtigt ist (Verzögerung vs. komplette Blockierung). Höhergradige Blocks fĂŒhren ĂŒber einen Abfall der Herzfrequenz zu einem Abfall der Pumpleistung.
- AV-Block I. Grades und II. Grades Typ Wenckebach: meist asymptomatisch, oft Zufallsbefund.
- Höhergradige Blocks: Palpitationen, Schwindel, verminderte Belastbarkeit (Adynamie), Synkopen.
- Typ Mobitz II: Warnzeichen ist die Gefahr von Adam-Stokes-AnfÀllen.
- AV-Block III. Grades: bradykarder Ersatzrhythmus mit BeeintrÀchtigung der HÀmodynamik.
Diagnostik
Das EKG ist die zentrale Diagnostik. Eingesetzt werden Ruhe-/12-Kanal-EKG zur Befundung, Langzeit-EKG zur Erfassung intermittierender Blocks und das Belastungs-EKG.
- â Therapeutisch entscheidend ist die sichere Unterscheidung von Typ Wenckebach und Typ Mobitz.
- Belastungstest (Gabe von Atropin oder Belastungs-EKG): Besserung der AV-Ăberleitung â Typ Wenckebach (supranodal, vagal beeinflussbar); keine Besserung â Typ Mobitz (infranodal).
- â kein Belastungs-EKG bei AV-Block III. Grades (Kontraindikation).
- Bei Hinweis auf eine strukturelle Herzerkrankung ggf. Echokardiografie zur KlĂ€rung der Ursache; in unklaren FĂ€llen His-BĂŒndel-EKG (HV-Zeit-Messung).
Therapie
Grundsatz: Vor Einleitung einer Therapie die Ursache klÀren (reversible Auslöser wie Medikamente, Elektrolytstörungen, Borreliose, IschÀmie behandeln). Danach richtet sich das Vorgehen nach Symptomatik und Höhe des Blocks.
- Akute symptomatische Bradykardie durch AV-Blockierung: Atropin 0,5 mg i.v. (wiederholbar bis max. 3 mg); bei Nichtansprechen transkutane Stimulation und/oder Katecholamine (Adrenalin i.v.), Verlegung auf Intensivstation.
- â ïž Adam-Stokes-Anfall = Synkope durch kurzen Herzstillstand (verspĂ€tet einsetzender Ventrikelersatzrhythmus, u. a. bei Sinusarrest > 3 s oder AV-Block): AkutmaĂnahmen wie oben, ggf. Reanimation bei Kreislaufstillstand; Indikation zur Schrittmachertherapie.
- â Schrittmacher-Implantation â Indikationen: symptomatische Bradykardie, höhergradige/irreversible AV-Blockierungen (Zwei-Kammer-System), Synkopen, distaler AV-Block I. Grades mit HV-Zeit > 100 ms (Referenz HV-Zeit 35â55 ms).
- â Absolute Indikation: AV-Block III. Grades sowie AV-Block als Komplikation eines Aortenklappenersatzes; zusĂ€tzlich ist der Typ Mobitz II auch ohne Symptome schrittmacherpflichtig.
- Bei EF < 35 % mit Risiko des plötzlichen Herztods: ICD-Implantation.
- Wenckebach (Mobitz I): PQ wird lĂ€nger bis QRS ausfĂ€llt â intranodal, gute Prognose.
- Mobitz II: PQ konstant, QRS fĂ€llt aus (2:1, 3:1) â infranodal, Progressionsgefahr, schrittmacherpflichtig.
- III. Grades: AV-Dissoziation, variable PQ-Intervalle â absolute Schrittmacherindikation.
- Belastungs-EKG bei III. Grades kontraindiziert.
AV-Block
Terminologie und Patientensprache
Fachlich heiĂt das Krankheitsbild AV-Block (der AV-Block, Plural: die AV-Blöcke), ausgeschrieben atrioventrikulĂ€rer Block oder Atrioventrikular-Block; gebrĂ€uchliche Synonyme sind AV-Blockierung und atrioventrikulĂ€re Leitungsstörung. Die Schweregrade werden als AV-Block I., II. und III. Grades bezeichnet (1., 2., 3. Grad).
- GegenĂŒber Patientinnen und Patienten erklĂ€ren Sie es laienverstĂ€ndlich: âBei Ihnen ist die elektrische Weiterleitung im Herzen zwischen den Vorkammern und den Hauptkammern verzögert oder teilweise unterbrochen.â
- Statt âSynkopeâ sagen Sie âeine kurze Bewusstlosigkeit / Ohnmachtâ; statt âPalpitationenâ âHerzstolpern / Herzrasenâ; statt âBradykardieâ âein zu langsamer Herzschlagâ.
Der AV-Block (atrioventrikulĂ€rer Block, atrioventrikulĂ€re Leitungsstörung) ist eine Herzrhythmusstörung, bei der die Weiterleitung der elektrischen Impulse vom Vorhof auf die Kammer ganz oder teilweise blockiert ist. â Man unterscheidet I., II. und III. Grades; der II. Grad nochmals in Typ Wenckebach und Typ Mobitz.
Worauf es ankommt
Leichte Formen (I. Grades, Typ Wenckebach) sind meist beschwerdefrei und ein Zufallsbefund. Höhergradige Blocks können Beschwerden machen und behandlungsbedĂŒrftig sein.
- Fragen Sie gezielt nach Schwindel, OhnmachtsanfÀllen (Synkopen), Herzstolpern und verminderter Belastbarkeit.
- â Ein Adam-Stokes-Anfall ist eine plötzliche Ohnmacht durch einen kurzen Herzstillstand â ein Warnzeichen fĂŒr einen höhergradigen Block.
- Die wichtigste Untersuchung ist das EKG; die definitive Behandlung eines höhergradigen Blocks ist der Herzschrittmacher.
AV-Block
Terminologie und Patientensprache
Der Fachbegriff lautet AV-Block (der AV-Block, Plural: die AV-Blöcke), ausgeschrieben atrioventrikulÀrer Block bzw. Atrioventrikular-Block. Synonyme: AV-Blockierung, atrioventrikulÀre Leitungsstörung. Die Einteilung erfolgt in AV-Block I., II. und III. Grades (1., 2., 3. Grad), der II. Grad in Typ Wenckebach (Mobitz I) und Typ Mobitz (Mobitz II).
FĂŒr das PatientengesprĂ€ch ĂŒbersetzen Sie die Fachbegriffe in Alltagssprache. Eine mögliche ErklĂ€rung: âDas Herz hat ein eigenes elektrisches Leitungssystem. Bei Ihnen ist die Weiterleitung der Stromsignale von den Vorkammern zu den Hauptkammern verzögert oder teilweise blockiert â das Herz schlĂ€gt dadurch manchmal zu langsam.â
- Synkope â âeine kurze Bewusstlosigkeit / Ohnmachtâ; Adam-Stokes-Anfall â âeine Ohnmacht durch einen kurzen Herzstillstandâ.
- Palpitationen â âHerzstolpern / Herzrasenâ; Bradykardie â âein zu langsamer Herzschlagâ; Adynamie â âverminderte Belastbarkeit / SchwĂ€cheâ.
- Schrittmacher-Implantation â âdas Einsetzen eines Herzschrittmachers, eines kleinen GerĂ€ts, das Ihr Herz bei Bedarf wieder antaktetâ; EKG â âeine Aufzeichnung der Herzströmeâ.
- Adjektive fĂŒr die Befundbeschreibung: verzögert, blockiert/unterbrochen, regelmĂ€Ăig/unregelmĂ€Ăig, höhergradig vs. niedriggradig.
Der AV-Block ist eine Herzrhythmusstörung, bei der die Weiterleitung der elektrischen Impulse am Herzen zwischen Vorhof und Kammer ganz oder teilweise blockiert ist. â FĂŒr die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten sowie im Team sind die korrekte Terminologie, eine verstĂ€ndliche ErklĂ€rung und eine gezielte Anamnese entscheidend.
Anamnese und Beschwerden
Niedriggradige Blocks (I. Grades, Typ Wenckebach) sind meist asymptomatisch und ein Zufallsbefund â typischerweise bei jĂŒngeren Menschen oder Sportlern. Höhergradige Blocks (Typ Mobitz II, III. Grades) können die Pumpleistung beeintrĂ€chtigen und Beschwerden verursachen.
- Gezielte Fragen: âHatten Sie Schwindel oder waren Sie schon einmal kurz bewusstlos / ohnmĂ€chtig?â, âSpĂŒren Sie Herzstolpern oder Herzrasen?â, âSind Sie schneller erschöpft als frĂŒher?â
- Medikamentenanamnese ist wichtig â ein AV-Block kann durch Medikamente ausgelöst werden: Herzglykoside (Digitalis), Betablocker, Kalziumantagonisten (Verapamil) und Antiarrhythmika.
- Cave: â ïž Ein Adam-Stokes-Anfall (plötzliche Ohnmacht durch kurzen Herzstillstand) ist ein Alarmzeichen fĂŒr einen behandlungsbedĂŒrftigen Block.
- Nach Vorerkrankungen und Eingriffen fragen: Herzinfarkt, HerzmuskelentzĂŒndung (Myokarditis), Herzklappenerkrankungen, Herzoperationen (z. B. Aortenklappenersatz), Borreliose.
Diagnostik und Therapie â verstĂ€ndlich erklĂ€rt
Die zentrale Untersuchung ist das EKG (Ruhe-, Langzeit- und ggf. Belastungs-EKG). Bei Verdacht auf eine strukturelle Herzerkrankung ergÀnzen Sie eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiografie).
- PatientenerklĂ€rung EKG: âWir zeichnen die Herzströme auf, um zu sehen, an welcher Stelle und wie stark die Weiterleitung gestört ist.â
- Vor jeder Behandlung wird die Ursache geklĂ€rt â auslösende Medikamente werden abgesetzt oder angepasst, reversible Ursachen behandelt.
- Bei akut zu langsamem Herzschlag mit Beschwerden: medikamentöse Akuttherapie mit Atropin, bei Bedarf vorĂŒbergehende elektrische Stimulation des Herzens und Ăberwachung auf der Intensivstation.
- Definitive Therapie höhergradiger Blocks: ein Herzschrittmacher. PatientenerklĂ€rung: âEin kleines GerĂ€t unter der Haut ĂŒberwacht Ihren Herzschlag und gibt bei Bedarf elektrische Impulse ab, damit Ihr Herz nicht zu langsam schlĂ€gt.â
Ăbergabe (SBAR)
FĂŒr die strukturierte Ăbergabe im Team eignet sich das SBAR-Schema: âSituation: Frau M., 78 Jahre, mit rezidivierenden Synkopen. Background: im EKG ein AV-Block III. Grades mit bradykardem Ersatzrhythmus. Assessment: hĂ€modynamisch grenzwertig, kreislaufrelevante Bradykardie. Recommendation: MonitorĂŒberwachung, Bereitstellung zur transkutanen Stimulation und kardiologisches Konsil zur Schrittmacherindikation.â